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Balkonkraftwerk-Speicher anschließen: Anschlussschema, AC oder DC, PV-Eingang, Aufstellungsort

Die kurze Antwort auf „selbst anschließen“ ist unbequem: Den Speicher mit dem Hausnetz zu verbinden ist nach der Auskunft der Verbraucherzentrale und nach § 13 Absatz 2 NAV Sache eines eingetragenen Installationsunternehmens – und derselbe Elektriker muss den Speicher beim Netzbetreiber anmelden. Vier Dinge entscheiden und erledigen Sie trotzdem selbst, alle vier vor dem Anruf: ob Ihr Gerät AC- oder DC-gekoppelt ist, ob Ihre Module in sein PV-Eingangsfenster passen, wo es stehen darf – und die Registrierung im Marktstammdatenregister, die mit dem Netzbetreiber nichts zu tun hat.

Diese Seite handelt davon, wo der Speicher steht und was wo eingesteckt wird, solange das Netz läuft. Was er hergibt, wenn das Netz weg ist – die Abschaltung nach VDE-AR-N 4105, die 800 Voltampere, welche Geräte überhaupt eine Notstromsteckdose haben und wie lange sie trägt –, steht vollständig in Balkonkraftwerk bei Stromausfall. Wie groß der Speicher sein muss, rechnet der Akku- und Wechselrichter-Rechner. Hier wird davon nichts wiederholt.

AC- oder DC-gekoppelt: was der Unterschied für Ihre Module bedeutet

Der Unterschied ist keine Feinheit für Technikinteressierte, sondern die Frage, wohin die Kabel von Ihren Modulen gehen – und damit die Frage, welches Dokument die Grenzen für Spannung und Strom vorgibt.

DC-gekoppelt heißt: Der Speicher hat eigene PV-Eingänge mit eigenen MPP-Reglern. Die Module werden vom Mikrowechselrichter abgeklemmt und in den Speicher geführt; der Wechselrichter hängt danach am Speicher. Die Grenze setzt jetzt das Eingangsfenster des Speichers. Zendure schreibt für den SolarFlow 800 Pro 2 im Handbuch: „Der SolarFlow 800 Pro 2 verfügt über vier unabhängige MPPTs, wobei jeder PV-Eingang als isolierter MPPT“ arbeitet, und dazu zwei harte Zahlen – „Offene Stromspannung (Voc): Muss unter 55V pro PV-Eingang liegen“ und „Kurzschlussstrom (Isc): Muss unter 22,5A pro PV-Eingang liegen“. Beim Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro nennt die Tabelle „Max. PV-Eingangsspannung 60 VDC“, „Betriebsspannungsbereich 16 bis 60 VDC“, „Max. PV-Eingangsstrom 32 ADC ×4“ und „Max Isc PV 40 ADC ×4“; beim Sunshare Glory sind es zwei MPPTs, „Max. Input Voltage 60Vdc“ und „Max. Input Current 30Adc“.

AC-gekoppelt heißt: Der Speicher hat überhaupt keinen PV-Eingang. Die Module bleiben, wo sie sind – am Mikrowechselrichter –, und der Speicher hängt auf der Wechselstromseite. Das Eingangsfenster spielt dann keine Rolle. Zendure bezeichnet den SolarFlow 2400 AC selbst so: „ZENDURE TECHNOLOGY CO., LIMITED erklärt, dass der SolarFlow 2400 AC-gekoppelte Wechselrichter“ den einschlägigen Richtlinien entspricht. In seiner Datentabelle stehen nur ein „On-grid Terminal“ und ein „Off-grid Terminal“ mit 230 V; ein PV-Eingang kommt dort nicht vor. Die Kapazität wächst stattdessen unten am Gerät: „Ein einzelner SolarFlow 2400 AC kann parallel mit bis zu 6 AB3000X-Batterien verbunden werden.“

Für den praktischen Fall – Sie haben ein fertiges Set gekauft und wollen einen Speicher dazu – folgt daraus zweierlei. Bei einem AC-gekoppelten Gerät bleiben Ihre Module unangetastet; dafür durchläuft die Energie auf dem Weg in den Speicher eine zusätzliche Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom und zurück. Wie viel dabei verloren geht, sagen wir nicht: Eine belastbare Zahl für diesen Weg haben wir nicht gefunden, und eine geschätzte wäre hier wertlos. Bei einem DC-gekoppelten Gerät wandern die Modulstecker in den Speicher – und genau dort entscheidet sich, ob Ihre Verschaltung überhaupt hineinpasst. Das rechnet der nächste Abschnitt aus.

Passen Ihre Module in den PV-Eingang des Speichers?

Die meisten Vergleiche im Netz halten das Typenschild neben die Handbuchzahl und sind fertig. Das ist zu kurz, denn das Typenschild gilt für 25 °C, und genau bei 25 °C ist keiner der beiden kritischen Fälle. Die Spannung prüft man gegen die Kälte, den Strom gegen die Hitze: Die Leerlaufspannung Voc steigt, wenn das Modul kalt wird, der Kurzschlussstrom Isc steigt, wenn es heiß wird. Zwei verschiedene Extremwerte, zwei verschiedene Grenzen im Handbuch.

Das Ergebnis ist eindeutig, und es ist für jeden unangenehm, der zwei Module in Reihe am Mikrowechselrichter hat: Zwei Module in Reihe überschreiten jedes Eingangsfenster, das uns vorliegt – ein Modul je Eingang ist die einzige Verschaltung, die überall passt. Anker und Sunshare verbieten die Reihenschaltung im Handbuch ausdrücklich. Anker: „Schalten Sie niemals zwei oder mehr PV-Module in Reihe, da dadurch die Eingangsspannung 60 V übersteigt und das Gerät beschädigt wird.“ Sunshare untersagt sie doppelt – „Schließen Sie keine in Reihe geschalteten Solarmodule an zwei verschiedene MPPT-Kanäle an“ und „Schließen Sie keine in Reihe geschalteten Solarmodule an einen einzelnen MPPT-Kanal an“. Zendure formuliert beim 800 Pro 2 kein solches Verbot; die Rechnung fällt trotzdem durch.

Zwei Module parallel an einem Eingang sind kein Ersatz, sondern ein zweiter Stolperstein. Bei Zendure und Sunshare liegt der Strom über der Handbuchgrenze. Bei Anker fällt er zwischen zwei Zahlen desselben Handbuchs: unter den zulässigen 40 A Kurzschlussstrom, aber über den 32 A Eingangsstrom. Der Rechner zeigt diesen Fall als Grenzfall an, statt ihn zu einem „passt“ zu runden. Anker knüpft die Parallelschaltung ohnehin an eine eigene Bedingung: „Wenn Sie PV-Module parallel schalten, überprüfen Sie bitte die Spezifikationen der PV-Module und stellen Sie sicher, dass der Gesamtkurzschlussstrom 40 A nicht überschreitet.“

Ihr Modul, vom Typenschild auf der Rückseite
Auslegungstemperaturen
Ihr Speicher, falls er unten nicht steht

Beide Felder leer lassen, wenn Ihr Gerät in der Tabelle steht. Die Werte stehen im Handbuch bei den technischen Daten, meist als „Max. PV-Eingangsspannung“ und „Max. PV Input Isc“.

Nur „Ein Modul je PV-Eingang“ passt bei allen 3 Eingangsfenstern.

Bei keinem einzigen Eingangsfenster passen: „Zwei Module parallel an einem Eingang“ und „Zwei Module in Reihe an einem Eingang“.

Spannung wird gegen die Kälte geprüft: aus 39,9 V Leerlaufspannung auf dem Typenschild (25 °C) werden bei −10 °C rund 43,4 V je Modul.

Strom wird gegen die Hitze geprüft: aus 15,9 A Kurzschlussstrom werden bei 60 °C Modultemperatur rund 16,2 A je Modul.

Eingangsfenster laut Handbuch Ein Modul je PV-EingangZwei Module parallel an einem EingangZwei Module in Reihe an einem Eingang
Zendure SolarFlow 800 Pro 2 Passt: 43,4 V und 16,2 AStrom zu hoch: 32,4 A gegen 22,5 ASpannung zu hoch: 86,8 V gegen 55 V
Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro Passt: 43,4 V und 16,2 AGrenzfall: 32,4 A bleibt unter dem Kurzschlussstrom 40 A, liegt aber über dem Eingangsstrom 32 AVom Hersteller ausgeschlossen; rechnerisch 86,8 V gegen 60 V
Sunshare Glory Passt: 43,4 V und 16,2 AStrom zu hoch: 32,4 A gegen 30 AVom Hersteller ausgeschlossen; rechnerisch 86,8 V gegen 60 V

Die Temperaturkoeffizienten kommen aus dem Datenblatt des Beispielmoduls (−0,25 %/K für die Spannung, +0,045 %/K für den Strom) und sind hier fest eingestellt; steht auf Ihrem Datenblatt ein anderer Wert, verschiebt sich das Ergebnis geringfügig. Die beiden Auslegungstemperaturen sind unsere Annahme, keine Norm und keine Messung: −10 °C für einen klaren Wintermorgen und 60 °C für das Modul in der Sonne. Die Rechnung vergleicht nur Zahlen – ob eine Verschaltung erlaubt ist, sagt das Handbuch Ihres Geräts.

Aus Klimadaten lässt sich die Kälteannahme nicht belegen, und das ist der Grund, warum sie als Annahme ausgewiesen ist: Das kälteste Monatsmittel der Lufttemperatur unter den 14 Städten in unseren PVGIS-Daten liegt bei −0,8 °C (Freiburg im Breisgau, Januar) – fast alle Monatsmittel liegen also über dem Gefrierpunkt, und trotzdem sind Frostnächte im Januar überall normal. Ein Monatsmittel kann die Frostfrage deshalb gar nicht beantworten; für das Laden zählt allein die Ladetemperatur aus dem Handbuch. Einen Rechner „wie viele Monate lädt mein Speicher nicht“ bauen wir aus diesen Daten nicht: Frostnächte stehen nicht in Monatsmitteln, und das Ergebnis wäre tröstlich und falsch.

Was der Rechner nicht tut: Er erlaubt und verbietet nichts. Er vergleicht die Zahlen von Ihrem Typenschild mit den Zahlen aus dem Handbuch Ihres Geräts – maßgeblich bleibt das Handbuch. Wie viel Strom dieselben Module überhaupt liefern, rechnet der Solarrechner; welchen Querschnitt eine Leitung auf der Gleichstromseite braucht, der Kabelquerschnitt-Rechner. Und die Regel, MC4-Steckverbinder niemals unter Last zu trennen, steht mit der Herstelleranweisung im Abschnitt über die Powerstation der Nachbarseite – vor dem Umstecken gehört sie gelesen.

Anschlussschema: welche Leitung wohin

Eine Montageanleitung steht hier nicht – den Anschluss ans Hausnetz macht der Elektriker (Abschnitt „Wer darf den Speicher anschließen“ weiter unten). Das Schema beschreibt nur, welche Leitungen ein Balkonkraftwerk mit Speicher überhaupt hat und wohin sie führen, und zwar so, wie es die Handbücher von Zendure, Anker und Sunshare benennen. Es ist ein Prinzipschema, keine Montageanleitung.

Prinzipschema: DC-gekoppelter Balkonkraftwerk-Speicher Die Solarmodule sind am PV-Eingang des Speichers angeschlossen und speisen dessen MPP-Regler. Vom Speicher geht der Gleichstrom zum Wechselrichter, von dort über eine Haushaltssteckdose ins Hausnetz mit Zähler. Eine Notstromsteckdose am Gerät gibt es nur bei Modellen mit eigener Steckdose am Gehäuse. DC-gekoppelt Solarmodule Speicher PV-Eingang, MPP-Regler Notstrom- steckdose falls vorhanden Wechselrichter am Speicher Haushaltssteckdose Schutzkontakt-Stecker Hausnetz dahinter: Zähler und öffentliches Netz Gleichstrom (DC) Gleichstrom (DC) Wechselstrom (AC)

Die Module gehen in den Speicher. Dessen PV-Eingang gibt die Grenzen für Spannung und Strom vor.

Prinzipschema: AC-gekoppelter Balkonkraftwerk-Speicher Die Solarmodule bleiben am Mikrowechselrichter, der über eine Haushaltssteckdose ins Hausnetz einspeist. Der AC-Speicher hängt auf der Wechselstromseite ebenfalls am Hausnetz. Eine Notstromsteckdose gibt es nur bei Modellen mit eigener Steckdose am Gehäuse. AC-gekoppelt Solarmodule Mikrowechselrichter Gleich- zu Wechselstrom Notstrom- steckdose falls vorhanden Haushaltssteckdose Schutzkontakt-Stecker AC-Speicher Wechselstromseite Hausnetz dahinter: Zähler und öffentliches Netz Gleichstrom (DC) Wechselstrom (AC)

Die Module bleiben am Mikrowechselrichter. Der Speicher hängt auf der Wechselstromseite und hat keinen PV-Eingang.

Gelb: nur bei Modellen mit eigener Notstromsteckdose am Gehäuse.

Prinzipschema, keine Montageanleitung

Bei DC-Kopplung gehören drei Leitungen zum Speicher:

  1. Modulleitungen: Die Module stecken über MC4-Stecker in den PV-Eingängen des Speichers, nicht mehr am Mikrowechselrichter. Wie viele Eingänge es gibt, steht im Handbuch: vier beim Zendure SolarFlow 800 Pro 2 und beim Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro, zwei beim Sunshare Glory.
  2. Netzleitung: Ein Anschlusskabel mit Schutzkontaktstecker verbindet das Gerät mit einer Steckdose des Hausnetzes – bei Anker ein mitgeliefertes Netzkabel von 3 m, bei Zendure ein AC-Anschlusskabel von 3 m, bei Sunshare ein AC-Stromkabel zur Haushaltssteckdose. Am Gerät heißt dieser Anschluss „netzgekoppeltes Terminal“ (Anker) oder „On-grid Terminal“ (Zendure). Wer diese Verbindung herstellt und anmeldet, steht im Abschnitt weiter unten.
  3. Notstromleitung: Die Notstromsteckdose – „Off-Grid-Steckdose“ bei Zendure, „Backup-Terminal“ bei Anker, „Flex-Steckdose“ bei Sunshare – führt nicht ins Hausnetz. An ihr hängt ein einzelnes Gerät, das Sie dort selbst einstecken; wie lange das reicht und welche Geräte anlaufen, steht in Balkonkraftwerk bei Stromausfall.

Bei AC-Kopplung bleibt der erste Punkt weg: Die Module bleiben am Mikrowechselrichter, der Speicher hat keinen PV-Eingang und hängt auf der Wechselstromseite. Der Zendure SolarFlow 2400 AC nennt in seiner Datentabelle dafür nur ein „On-grid Terminal“ und ein „Off-grid Terminal“; sein Handbuch verlangt einen Stromkreis, den sich das Gerät mit keinem anderen Verbraucher teilt. Die Netzleitung und die Notstromleitung entsprechen den Punkten 2 und 3.

Zwei Verwechslungen sind häufig. Die Notstromsteckdose ist kein zweiter Netzanschluss: Der Strom bleibt am Gerät, und ihn über eine Steckdose zurück in die Hausinstallation zu leiten, ist tabu (die Begründung steht in Balkonkraftwerk bei Stromausfall). Und der Netzanschluss des Speichers ist keine Frage der passenden Steckdose: Anmeldung und Anschluss übernimmt nach Auskunft der Verbraucherzentrale der Elektriker.

Aufstellungsort: Balkon, Keller oder Wohnung? Das sagen die Handbücher

Einen bestimmten Raum schreibt keines der sechs Handbücher vor, die wir für diese Seite gelesen haben, und keines verbietet einen: Die Wörter „Keller“ und „Schlafzimmer“ kommen darin nicht vor. Die Handbücher stellen Bedingungen an den Ort – kein Regen, keine direkte Sonne, kein Frost, Abstand zur Wand, keine brennbaren Stoffe. Ob ein Balkon, ein Keller oder ein Flur sie erfüllt, müssen Sie am Ort prüfen; die Tabelle weiter unten fasst zusammen, was die Hersteller nennen.

Hier steht in den Handbüchern ein Widerspruch, den die Werbung nicht auflöst, und er ist bei allen drei Herstellern derselbe. Das Gehäuse ist nach IP65 geprüft – also gegen Strahlwasser aus jeder Richtung –, und dieselbe Anleitung verlangt einen schattigen Platz und verbietet Regen. Für einen Balkon ist das ein Widerspruch in sich, und wir wählen nicht die bequeme Hälfte davon aus.

Zendure schreibt zum SolarFlow 800 Pro 2: „Der SolarFlow 800 Pro 2 kann drinnen oder draußen installiert werden. Stellen Sie sicher, dass das Gerät an einem Ort platziert wird, an dem es nicht direkter Sonneneinstrahlung oder Regen ausgesetzt ist.“ Sunshare formuliert es für den Glory wörtlich gleich, Anker knapper: „Stellen Sie die Module nicht in der Nähe von direkter Sonneneinstrahlung, Feuer oder explosiven Materialien auf“, dazu „Stellen Sie sicher, dass der Standort vor potenziellen Gefahren wie Überschwemmungen geschützt ist“ und eine Höhengrenze – „Die maximale Einsatzhöhe liegt bei 4000 m über dem Meeresspiegel“.

Der Fund, der eine offene Frage der Nachbarseite beantwortet, steht im Handbuch des SolarFlow 2400 AC. Dort ist die Schutzart eingeschränkt: „IP65 (Das Gerät behält die IP65-Wasserdichtigkeit nicht bei, wenn der Off-Grid-Steckanschluss genutzt wird oder die wasserdichte Abdeckung nicht richtig versiegelt ist.)“ Und der Hersteller zieht daraus selbst die Konsequenz: „Die Steckdose ist nicht wasserdicht während der Nutzung […] Bei Verwendung der Off-Grid-Steckdose wird empfohlen, den Wechselrichter im Innenbereich zu installieren. Bei Außeninstallationen verwenden Sie die Steckdose nur an klaren Tagen und schließen Sie die wasserdichte Abdeckung nach der Nutzung sofort.“ Wer die Notstromsteckdose wirklich benutzen will, stellt dieses Gerät also nach Herstellerempfehlung ins Haus – nicht auf den Balkon.

Dasselbe Handbuch nennt zwei Maße, die bei der Platzwahl leicht untergehen: „Das Antennengehäuse des Geräts muss mindestens 15 cm von der Wand entfernt sein“ und „Bitte platzieren Sie den Wechselrichter innerhalb von 3 Metern von einer Steckdose“.

GerätSchutzartLadetemperaturEntlade- bzw. BetriebstemperaturSelbstheizungWas das Handbuch zum Platz sagt
Zendure SolarFlow 800 Pro 2 (Hub)IP650 °C bis 55 °C−20 °C bis 55 °Cnicht genanntdrinnen oder draußen, aber ohne Sonne und ohne Regen
Zendure AB2000L (Batterie)IP650 °C bis 55 °C−20 °C bis 60 °Cja, automatisch von −20 °C bis 0 °Cschattig, optimal 15 °C bis 30 °C, frostfreier Ort
Zendure SolarFlow 2400 AC (Hub)IP65, nicht während der Nutzung der Off-Grid-SteckdoseHub hat keinen PV-EingangBetriebstemperatur −20 °C bis 60 °Cnicht genanntdrinnen und draußen, ohne Sonne und ohne Regen; bei Nutzung der Steckdose: innen
Zendure AB3000X (Batterie)IP650 °C bis 55 °C−20 °C bis 60 °C (englische Spalte)ja, automatisch von −20 °C bis 0 °C (englische Spalte)—
Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 ProIP65keine eigene Angabe im HandbuchBetriebstemperaturbereich −20 °C bis 55 °Cnicht genanntnicht in direkter Sonne, vor Überschwemmung schützen, bis 4000 m
Anker SOLIX BP2700 (Erweiterung)IP65keine eigene Angabe im HandbuchBetriebstemperaturbereich −20 °C bis 55 °Cnicht genannt—
Sunshare GloryIP65, nicht in Flüssigkeiten tauchenaus dem Handbuch nicht zuverlässig lesbaraus dem Handbuch nicht zuverlässig lesbarnicht genanntinnen und außen, ohne Sonne und ohne Regen; Off-Grid-Steckdose vor Regen schützen

Drei Anmerkungen zu dieser Tabelle, damit sie nicht mehr behauptet, als in den Unterlagen steht. Erstens: Im Handbuch des SolarFlow 800 Pro 2 widerspricht sich derselbe Sicherheitshinweis in zwei Sprachfassungen – der deutsche Text sagt IP65, der englische an derselben Stelle IP67. Die Datentabelle sagt IP65, und diesen Wert nennen wir; nachgemessen haben wir nichts. Zweitens: Beim Anker steht im deutschen Handbuch nur eine Temperaturspanne, und sie heißt Betriebstemperatur. Eine eigene Grenze für den Ladevorgang nennt Anker nicht – also behaupten wir auch nicht, dieses Gerät lade bei Frost. Drittens: Beim Sunshare Glory ist die Temperaturtabelle im PDF zweispaltig gesetzt, und die Zeilen verrutschen beim Auslesen gegeneinander; wir geben deshalb für dieses Gerät keine Lade- und Entladetemperatur an, statt eine Zahl zu raten.

Brand, Fluchtwege, Abstände: was in den Handbüchern steht

Zum Brandschutz im engeren Sinn – Rauchmelder, Brandabschnitte, Bedingungen Ihrer Gebäudeversicherung – steht in den sechs Handbüchern nichts. Das ist eine Frage an Versicherer und Elektriker, nicht an uns. Was dort steht:

  • Brennbare Stoffe: Zendure (SolarFlow 800 Pro 2, SolarFlow 2400 AC) und Sunshare: das Gerät nicht in einer Umgebung mit brennbaren oder explosiven Stoffen, Gasen oder Rauch aufstellen. Anker nennt als Ort „nicht in der Nähe von direkter Sonneneinstrahlung, Feuer oder explosiven Materialien“.
  • Fluchtwege: Die Zendure-Batterien gehören laut Handbuch an einen „frostfreien Ort, fern von Notausgängen“ (AB2000L) bzw. „der nicht in Notfallzugangsbereichen liegt“ (AB3000X).
  • Abstände: Sunshare verlangt 50 mm Mindestabstand ringsum, 20 cm nach oben und 30 mm nach hinten, wo die Kühlrippen sitzen; bei Sunshare und beim Zendure SolarFlow 2400 AC muss das Antennengehäuse mindestens 15 cm von der Wand entfernt sein.
  • Löschen: Zendure (alle vier Geräte der Tabelle) und Sunshare nennen im Brandfall nur einen Pulverlöscher (Trockenpulver bzw. ABC-Pulver); die Zendure-Batterien AB2000L und AB3000X führen im Datenblatt ein Aerosol-Feuerlöschsystem mit einer Aktivierungstemperatur von 170 °C ± 10 °C auf. Im Anker-Handbuch steht dazu nichts.

Das sind Herstellerangaben und keine Brandschutzberatung.

Laden bei Frost: ab 0 °C – und was Selbstheizung daran ändert

Die Zahl, die über den Winter auf dem Balkon entscheidet, ist nicht die Betriebstemperatur, sondern die Ladetemperatur. Bei den Batterien von Zendure beginnt sie bei 0 °C – „Ladetemperatur 0° C bis 55° C“ für die AB2000L, „Ladetemperaturbereich 0 °C bis 55 °C“ für die AB3000X. Entladen dürfen beide tief in den Frost hinein, und beide haben eine Selbstheizung, die genau die Lücke abdeckt: „Selbstheizfunktion Ja“, „Automatische Selbstheizfunktion −20° C ~ 0° C“. Diese Heizung nimmt allerdings selbst Energie auf – im Winter also von dem wenigen, was die Module liefern.

Und dann steht in derselben Anleitung ein Satz, der den Balkon in der deutschen Winternacht ausschließt. Zendure listet unter „Wahl eines geeigneten Standorts“ wörtlich: „Wählen Sie einen schattigen Standort mit einem optimalen Temperaturbereich von 15 °C bis 30 °C, um eine optimale Leistung zu gewährleisten“ und „Installieren Sie die Batterie an einem sicheren, frostfreien Ort, fern von Notausgängen“. Die Tabelle erlaubt −20 °C, die Standortwahl verlangt Frostfreiheit. Wir lösen diesen Widerspruch nicht auf, wir benennen ihn: Wer den Speicher über den Winter draußen lässt, handelt gegen diesen Absatz seiner eigenen Anleitung, auch wenn die Datentabelle es hergibt.

Was diese Frage nicht entscheidet, ist das Klima Ihrer Stadt. Wie das Monatsmittel unter dem Rechner zeigt, liegt selbst der kälteste Monatsmittelwert in unseren PVGIS-Daten knapp unter dem Gefrierpunkt – und trotzdem sind Frostnächte im Januar überall in Deutschland normal. Ein Monatsmittel kann die Frostfrage also gar nicht beantworten. Sie wird allein von zwei Zeilen im Handbuch entschieden: der Ladetemperatur und der Frage, ob eine Selbstheizung verbaut ist. Wie wenig im Dezember überhaupt hereinkommt, steht bei Balkonkraftwerk bei Stromausfall.

Wer darf den Speicher anschließen – und was Sie vorher selbst erledigen

Das ist der Abschnitt, an dem viele Produktseiten schweigen, weil er dem Versprechen „einfach einstecken“ widerspricht. Die Verbraucherzentrale schreibt zu Steckersolar-Geräten mit Speicher:

„Die Produktnorm für Steckersolar-Geräte DIN VDE V 0126-95 gilt nur für Geräte ohne Speicher. […] Heute müssen Speicher auch für Steckersolar-Geräte von einem zugelassenen Elektriker beim Netzbetreiber angemeldet werden. Der Elektriker muss den Speicher auch anschließen.“

Dieselbe Richtung gibt die Niederspannungsanschlussverordnung vor. § 13 Absatz 2 NAV: „Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden.“ Und § 13 Absatz 1 erklärt, warum das Sie persönlich betrifft: „Für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung der elektrischen Anlage hinter der Hausanschlusssicherung (Anlage) ist der Anschlussnehmer gegenüber dem Netzbetreiber verantwortlich.“ Das ist unsere Lesart der Vorschrift und keine Rechtsberatung – aber sie deckt sich mit dem, was die Hersteller selbst schreiben. Zendure verlangt für den 2400 AC einen eigenen Stromkreis („verbinden Sie den Wechselrichter mit einer Steckdose auf dem dafür vorgesehenen Stromkreis, ohne dass andere Geräte denselben Stromkreis teilen“), schickt für eine Erhöhung über die Werkseinstellung zum Fachmann („Der Wechselrichter ist auf eine Standard-Ausgangsleistungsbegrenzung von 800W eingestellt. Wenn Sie dieses Limit überschreiten müssen, lassen Sie bitte einen lizenzierten Elektriker zu Ihrem Standort kommen, um die Sicherheit Ihres Stromkreises zu überprüfen“) – daraus folgt nicht, dass eine höhere Einspeisung zulässig wäre, das ist eine andere Frage – und auch für den Ausbau: „Die Geräte müssen von einem qualifizierten Elektriker mit Vorsicht entfernt werden.“

Deshalb steht hier keine Anleitung, wie man einen Speicher ins Hausnetz bringt. Was Sie selbst tun, ist das Ablesen und Vergleichen von Zahlen und das Umstecken auf der Gleichstromseite: die Modulstecker vom Mikrowechselrichter an den PV-Eingang des Speichers führen, Voc und Isc mit dem Eingangsfenster vergleichen (das rechnet der Abschnitt oben) und das Gerät an eine freie Haushaltssteckdose stecken, wenn es einen Schutzkontaktstecker hat.

Was sich vor dem Anruf beim Elektriker erledigen lässt – sechs Dinge, die den Termin kürzer machen:

  • die Registrierung im Marktstammdatenregister (nächster Abschnitt) – die machen Sie ohnehin selbst;
  • Typenschild und Datenblatt des Speichers und des Wechselrichters bereitlegen, samt Seriennummern;
  • die Zählernummer aus dem Zählerschrank notieren;
  • den Aufstellort festlegen und prüfen, ob er zu den Anforderungen aus dem Handbuch passt – Schatten, Regen, Frost, Abstand zur Wand und zur Steckdose;
  • das Eingangsfenster prüfen, damit beim Termin nicht auffällt, dass Ihre Verschaltung nicht hineinpasst;
  • die Notstromfunktion vorher in der App einschalten und, soweit das Gerät es zulässt, ausprobieren.

Die gleiche Trennung gilt übrigens beim Notstromaggregat, nur noch strenger: Wie sie dort aussieht, steht in Notstromaggregat zu Hause.

Zwei Registrierungen: Marktstammdatenregister und Netzbetreiber

Diese beiden werden fast immer verwechselt, und die Verwechslung hat eine nachvollziehbare Ursache. Das Solarpaket I hat die gesonderte Anmeldung des Steckersolar-Geräts beim Netzbetreiber abgeschafft – die Verbraucherzentrale schreibt: „Ein Steckersolar-Gerät muss jetzt nicht mehr beim lokalen Stromnetzbetreiber angemeldet werden. Das wurde mit dem ‚Solarpaket I‘, das im Mai 2024 in Kraft getreten ist, festgelegt.“ Daraus wird häufig der falsche Schluss gezogen, für den Speicher gelte das ebenso. Drei Sätze in dieser Reihenfolge lösen das auf.

Erstens: Das Steckersolar-Gerät selbst wird nur im Marktstammdatenregister eingetragen, und zwar innerhalb eines Monats. § 5 Absatz 1 MaStRV: „Betreiber müssen ihre Einheiten, ihre EEG- und KWK-Anlagen im Marktstammdatenregister registrieren.“ § 5 Absatz 5 setzt die Frist: „Registrierungen nach Absatz 1 Satz 1 müssen im Fall von Einheiten und EEG-Anlagen innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme erfolgen.“

Zweitens: Mit einem Speicher sind es dort zwei Einheiten, nicht eine. Die Bundesnetzagentur schreibt in ihrer eigenen Hilfe zum Register: „Bei Solaranlagen mit Batteriespeichern sind zwei Einheiten zu registrieren. Für Balkonkraftwerke und Gebäudesolaranlagen ist dies in einem Registrierungsablauf möglich. Eine getrennte Registrierung des Batteriespeichers zu einem anderen Zeitpunkt ist ebenfalls möglich.“ In der Registrierungshilfe für Balkonkraftwerke heißt das: „Betreiben Sie zusammen mit der Solaranlage auch einen Stromspeicher? Wenn Sie diese Frage im Registrierungsformular mit ‚ja‘ beantworten, öffnen sich weitere Abfragen zu den technischen Daten Ihres Stromspeichers.“ Was es kostet, das zu vergessen, steht ebenfalls dort, in Großbuchstaben: „ACHTUNG: Wenn Stromspeicher nicht registriert wurden, kann es auch bei der Solaranlage zu Kürzungen von EEG-Förderzahlungen kommen.“

Drittens: Für den Speicher kommt eine zweite Registrierung beim Netzbetreiber hinzu – und die macht, wie den Anschluss, ein zugelassener Elektriker. Das ist die Aussage der Verbraucherzentrale aus dem Abschnitt oben. Anderer Adressat, anderer Ausführender, andere Registrierung.

Eine Ausnahme nennt das Register selbst, und sie steht im Gesetz, nicht in einem Fachportal. § 5 Absatz 2 Nummer 1 MaStRV: „Die Pflicht zur Registrierung nach den Absätzen 1, 3 und 4 Satz 1 entfällt […] bei Stromerzeugungseinheiten, Stromspeichern sowie EEG- und KWK-Anlagen, wenn sie weder unmittelbar noch mittelbar an ein Stromnetz angeschlossen sind oder an ein Stromnetz angeschlossen werden sollen.“ Eine reine Inselanlage – Module in eine Powerstation, nichts davon am Hausnetz – fällt damit aus der Registrierungspflicht heraus. Umgekehrt gelesen heißt derselbe Satz: Ein Speicher, der am Netz hängt, wird eingetragen.

Häufige Fragen

Kann ich den Speicher einfach als Powerstation benutzen?

Nur, wenn er eine eigene Steckdose am Gehäuse hat, und nur an dieser Steckdose. Welche Geräte das haben und wo die Grenzen liegen, steht in der Tabelle der notstromfähigen Speicher; umgekehrt – Module direkt in eine Powerstation – behandelt derselbe Text im Abschnitt über die Powerstation.

Muss ich den Speicher beim Netzbetreiber anmelden?

Ja, und diese Anmeldung übernimmt nach Auskunft der Verbraucherzentrale der zugelassene Elektriker, der den Speicher auch anschließt. Die Eintragung im Marktstammdatenregister ist davon unabhängig und machen Sie selbst – dort sind Solaranlage und Speicher zwei Einheiten.

Brauche ich für einen AC-gekoppelten Speicher neue Module?

Nein. Bei AC-Kopplung bleiben die Module am Mikrowechselrichter, und der Speicher hängt auf der Wechselstromseite; am PV-Eingang ändert sich nichts, weil es keinen gibt. Wer dagegen von einem Set mit zwei Modulen in Reihe auf ein DC-gekoppeltes Gerät wechselt, muss die Module einzeln auf die Eingänge verteilen – die Reihenschaltung passt in keines der Fenster, die uns vorliegen.

Wie viele Module darf ich an einen PV-Eingang hängen?

Das steht im Handbuch Ihres Geräts, und die Angaben unterscheiden sich. Anker nennt „Direktanschluss (bis zu 4 PV-Module)“ und „Parallelschaltung (bis zu 8 PV-Module)“ über das Y-Kabel des Herstellers, Zendure empfiehlt für den 800 Pro 2 „Each PV input supports solar panels rated between 400W and 900W“, Sunshare „200–1200W“ je MPPT. Ob Ihre konkreten Module in Spannung und Strom hineinpassen, rechnet der Abschnitt oben nach.

Bleibt der Speicher wasserdicht, wenn ich die Notstromsteckdose benutze?

Beim Zendure SolarFlow 2400 AC ausdrücklich nicht: Die Schutzart gilt laut Handbuch nicht, während der Off-Grid-Steckanschluss genutzt wird, und der Hersteller empfiehlt dann die Installation im Innenbereich. Beim Sunshare Glory steht die Aufforderung, die Off-Grid-Steckdose vor Regen zu schützen. Für Ihr Gerät gilt, was in dessen Handbuch bei der Schutzart steht – dieser Satz in Klammern ist wichtiger als die drei Zeichen „IP65“ davor.

Darf der Speicher über den Winter auf dem Balkon bleiben?

Entladen ja, laden meistens nicht: Die Zendure-Batterien laden erst ab 0 °C und heizen sich darunter selbst. Unabhängig davon verlangt dieselbe Anleitung einen frostfreien Aufstellort. Beim Anker nennt das deutsche Handbuch keine eigene Ladetemperatur, beim Sunshare Glory ist die Tabelle nicht zuverlässig lesbar – in beiden Fällen bleibt nur, im Handbuch Ihrer Ausgabe nachzusehen.

Wo finde ich ein Anschlussschema für den Balkonkraftwerk-Speicher?

Der Abschnitt Anschlussschema beschreibt in Worten, welche Leitungen ein Speicher hat – Modulleitungen, Netzleitung, Notstromleitung – und wo sie bei AC- und DC-Kopplung hinführen. Es ist ein Prinzipschema und keine Montageanleitung; das genaue Schaltbild Ihres Geräts steht in dessen Handbuch, und den Anschluss ans Hausnetz macht der Elektriker.

Darf der Speicher im Keller stehen?

Die Handbücher, die wir gelesen haben, nennen den Keller weder als erlaubten noch als verbotenen Ort. Sie stellen Bedingungen: kein Regen, keine direkte Sonne, bei den Zendure-Batterien ein frostfreier Ort, der nicht an Notausgängen oder in Notfallzugangsbereichen liegt, Abstand zur Wand, keine brennbaren Stoffe in der Nähe. Dazu der Abschnitt zum Aufstellungsort. Ob ein Raum diese Bedingungen erfüllt, prüfen Sie am Ort; zur Gebäudeversicherung und zum Brandschutz fragen Sie Versicherer und Elektriker.

Eigene Messungen gibt es hier nicht: Alle Zahlen stammen aus Handbüchern der Hersteller, aus Gesetzestexten oder aus unserer Rechnung mit den Werten von Ihrem Typenschild. Wie wir sonst rechnen, steht in der Methodik.

Quellen

Alle Handbücher und Seiten am 28. September 2026 gelesen (die Passagen zu Aufstellungsort, Brandfall und Anschlüssen am 24. Oktober 2026 erneut); die PDF-Dateien stammen aus den Download-Bereichen bzw. von den Produktseiten der Hersteller.

  • Zendure, Handbuch SolarFlow 800 Pro 2 (Download-Center des Herstellers, zendure.de) – vier unabhängige MPPTs, Voc unter 55 V und Isc unter 22,5 A je PV-Eingang, „Max. PV-Eingangsspannung 55V d.c.“, Ladetemperatur 0 °C bis 55 °C, Entladetemperatur −20 °C bis 55 °C, Gehäusetyp IP65, Aufstellung ohne Sonne und ohne Regen. Herstellerangaben. Widerspruch im Dokument: Sicherheitshinweis 21 nennt in der deutschen Fassung IP65, in der englischen IP67; die Datentabelle sagt IP65.
  • Zendure, Handbuch SolarFlow 2400 AC (dasselbe Download-Center) – „AC-gekoppelte Wechselrichter“, nur On-grid- und Off-grid-Terminal mit 230 V, bis zu sechs AB3000X-Batterien, „IP65 (Das Gerät behält die IP65-Wasserdichtigkeit nicht bei, wenn der Off-Grid-Steckanschluss genutzt wird …)“, Empfehlung zur Installation im Innenbereich bei Nutzung der Off-Grid-Steckdose, 15 cm Wandabstand, 3 m zur Steckdose, eigener Stromkreis, 800-W-Werkseinstellung und Verweis auf einen lizenzierten Elektriker, Ausbau durch qualifizierten Elektriker; Sicherheitshinweis „Im Brandfall nur Trockenpulver-Feuerlöscher“. Herstellerangaben.
  • Zendure, Handbücher der Batterien AB2000L und AB3000X (dasselbe Download-Center) – Ladetemperatur 0 °C bis 55 °C, Entladetemperatur bis −20 °C, „Selbstheizfunktion Ja“ mit automatischem Betrieb von −20 °C bis 0 °C, IP65, und aus der Standortwahl: schattig, optimal 15 °C bis 30 °C, „frostfreier Ort“; AB2000L „fern von Notausgängen“, AB3000X „nicht in Notfallzugangsbereichen“; Pulverlöscher im Brandfall; Aerosol-Feuerlöschsystem (170 °C ± 10 °C). Herstellerangaben (24.10.2026 für die Passagen zu Notausgängen und Brandfall nachgelesen). Bei der AB3000X sind die Werte in der deutschen Spalte des PDF zeilenweise verrutscht; Entladetemperatur und Selbstheizung zitieren wir deshalb aus der englischen Spalte derselben Tabelle.
  • Anker SOLIX, Handbuch Solarbank 3 E2700 Pro (PDF A17C5_DE_UG_V1, 22.04.2025, Hersteller-Download zur Produktseite ankersolix.com) – „Schalten Sie niemals zwei oder mehr PV-Module in Reihe …“, Abschnitt „Elektrische Anschlüsse“ (Netzkabel mit Schutzkontaktstecker, 3 m; netzgekoppeltes und Backup-Terminal), Gesamtkurzschlussstrom höchstens 40 A bei Parallelschaltung, „Max. PV-Eingangsspannung 60 VDC“, „Max. PV-Eingangsstrom 32 ADC ×4“, „Max Isc PV 40 ADC ×4“, Schutzart IP65, Betriebstemperaturbereich −20 °C bis 55 °C, Umgebungsanforderungen und 4000 m Höhengrenze; dieselbe Temperaturangabe beim BP2700. Eine eigene Ladetemperatur nennt das deutsche Handbuch nicht. Herstellerangaben. Seit dem 23. Oktober 2026 nehmen wir am Partnerprogramm von Anker teil; in der Rechnung steht das Gerät nicht deshalb, sondern weil sein Handbuch die Zahlen nennt. Die Produktkarten unter dem Text sind nach Preis geordnet, nicht nach Provision.
  • Sunshare, Handbuch Glory (PDF von der Produktseite de.sunsharetek.com) – zwei unabhängige MPPTs, „Max. Input Voltage 60Vdc“, „Max. Input Current 30Adc“, „MPPT Voltage Range 22-57Vdc“, Leistungsbereich 200–1200 W je MPPT, zweifaches Verbot der Reihenschaltung, Schutzklasse IP65 und nicht in Flüssigkeiten tauchen, Aufstellung ohne Sonne und ohne Regen, Off-Grid-Steckdose vor Regen schützen; Sicherheitshinweise zu 50 mm Mindestabstand, brennbaren Stoffen und Pulverlöscher, Abschnitt 4.2 zu 20 cm nach oben, 30 mm nach hinten und 15 cm Antennengehäuse zur Wand; Abschnitt 4.6 zur Aktivierung der Flex-Steckdose. Herstellerangaben. Die Temperaturtabelle dieses PDF ist zweispaltig gesetzt und nicht zuverlässig auslesbar – Lade- und Entladetemperatur des Glory nennen wir deshalb nicht.
  • Datenblatt des Moduls SKT500M12-108D4 (deutsche Fassung, PDF vom Hersteller-CDN, verlinkt von der Anker-Produktseite) – „Leerlaufspannung - Voc (V) 39.90“, „Kurzschlussstrom - Isc(A) 15.93“, „Voc-Temperaturkoeffizient −0.250%/“, „Isc-Temperaturkoeffizient +0.045%/“, „Pmax-Temperaturkoeffizient −0.290%/“. Diese Werte sind die Voreinstellung des Rechners; die beiden Auslegungstemperaturen −10 °C und 60 °C sind unsere Annahme.
  • Verbraucherzentrale, Gesetze und Normen für Steckersolar – DIN VDE V 0126-95 gilt nur für Geräte ohne Speicher; Speicher müssen von einem zugelassenen Elektriker beim Netzbetreiber angemeldet werden, und der Elektriker muss sie auch anschließen; das Steckersolar-Gerät selbst muss seit dem Solarpaket I nicht mehr beim Netzbetreiber angemeldet werden.
  • § 13 NAV – Absatz 1: Verantwortung des Anschlussnehmers für die Anlage hinter der Hausanschlusssicherung; Absatz 2: Arbeiten nur durch ein eingetragenes Installationsunternehmen. Die Einordnung im Text ist unsere Lesart, keine Rechtsberatung.
  • § 5 MaStRV – Absatz 1 Registrierungspflicht, Absatz 5 Frist von einem Monat, Absatz 2 Nummer 1 Ausnahme für Stromspeicher ohne unmittelbaren oder mittelbaren Netzanschluss.
  • Bundesnetzagentur, Marktstammdatenregister-Hilfe, Registrierung von Solaranlagen – „Bei Solaranlagen mit Batteriespeichern sind zwei Einheiten zu registrieren.“ Dazu die Registrierungshilfen Balkonkraftwerk (Stand 01.04.2024) und Stromspeicher (Stand 06.02.2021) – Abfrage des Speichers im selben Formular und der Hinweis auf möglicherweise gekürzte EEG-Förderzahlungen.
  • PVGIS 5.3 (Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission), Datenbank ERA5 2005–2023 – Monatsmittel der Lufttemperatur für 14 deutsche Städte. Modellwerte; sie belegen hier nur, dass Monatsmittel die Frostfrage nicht beantworten.

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