Redaktion PrepGear – unabhängige Recherche, ohne Labor und ohne eigene Produkttests. Jede Zahl hat eine Quelle oder ist als eigene Schätzung gekennzeichnet; Rechenwege und womit wir Geld verdienen, stehen in der Methodik.
Solarertrag im Winter: was ein Solarmodul oder Balkonkraftwerk wirklich liefert
Ein 400-W-Modul auf einem Süddach mit 35° Neigung liefert in Berlin im Dezember im Mittel 0,35 kWh pro Tag – im Juni 1,77 kWh, also mehr als fünfmal so viel (PVGIS, Mittel 2005–2023).
Die Zahl auf dem Typenschild ist die Leistung unter Laborbedingungen: volle Sonne senkrecht auf die Fläche, 25 °C. Auf einem Dach im Dezember gibt es weder das eine noch das andere. Unten rechnen Sie Ihren Fall mit PVGIS-Daten durch – nicht mit dem Versprechen aus dem Shop.
Berlin · Dezember · Dach 35° nach Süden · 400 W × 1 – Ertrag pro Tag
- Durchschnitt
- 0,35 kWh
- Gutes Jahr
- 0,42 kWh
- Schwaches Jahr
- 0,28 kWh
Das Laden einer Powerstation mit 1.024 Wh dauert etwa 3 Tage bei durchschnittlichem Wetter im Dezember – in einer trüben Woche deutlich länger, an klaren Tagen kürzer.
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Das ganze Jahr in einer Tabelle
Das ist der Teil, den kein Shop zeigt: dasselbe Modul, derselbe Ort, zwölf Monate.
| Monat | Durchschnitt | In einem guten Jahr | In einem schwachen Jahr |
|---|---|---|---|
| Januar | 0,41 kWh | 0,5 kWh | 0,31 kWh |
| Februar | 0,78 kWh | 0,99 kWh | 0,57 kWh |
| März | 1,16 kWh | 1,39 kWh | 0,93 kWh |
| April | 1,61 kWh | 1,87 kWh | 1,36 kWh |
| Mai | 1,7 kWh | 1,96 kWh | 1,44 kWh |
| Juni am meisten | 1,77 kWh | 1,91 kWh | 1,62 kWh |
| Juli | 1,66 kWh | 1,86 kWh | 1,47 kWh |
| August | 1,56 kWh | 1,72 kWh | 1,4 kWh |
| September | 1,37 kWh | 1,56 kWh | 1,19 kWh |
| Oktober | 0,9 kWh | 1,1 kWh | 0,71 kWh |
| November | 0,51 kWh | 0,63 kWh | 0,38 kWh |
| Dezember am wenigsten | 0,35 kWh | 0,42 kWh | 0,28 kWh |
„Gutes“ und „schwaches Jahr“ sind keine Schätzung von uns: PVGIS gibt die Standardabweichung zwischen den Jahren an, und wir zeigen den Mittelwert plus beziehungsweise minus eine Standardabweichung.
Wie viel bringt ein Balkonkraftwerk am Tag? Dezember und Juni in 14 deutschen Städten
Dasselbe 400-W-Modul in allen Städten des Datensatzes, Ertrag pro Tag im Monatsmittel. Im Dezember liefert es am wenigsten in Kiel (0,26 kWh vom Dach), am meisten in München (0,61 kWh).
| Stadt | Dezember, Dach 35° Süd | Dezember, Balkon senkrecht Süd | Juni, Dach 35° Süd |
|---|---|---|---|
| Berlin | 0,35 kWh | 0,42 kWh | 1,77 kWh |
| Bremen | 0,31 kWh | 0,37 kWh | 1,68 kWh |
| Dresden | 0,47 kWh | 0,55 kWh | 1,68 kWh |
| Düsseldorf | 0,38 kWh | 0,44 kWh | 1,68 kWh |
| Frankfurt am Main | 0,4 kWh | 0,44 kWh | 1,75 kWh |
| Freiburg im Breisgau | 0,54 kWh | 0,6 kWh | 1,69 kWh |
| Hamburg | 0,3 kWh | 0,36 kWh | 1,7 kWh |
| Hannover | 0,36 kWh | 0,42 kWh | 1,69 kWh |
| Kiel | 0,26 kWh | 0,31 kWh | 1,76 kWh |
| Köln | 0,4 kWh | 0,46 kWh | 1,68 kWh |
| Leipzig | 0,44 kWh | 0,52 kWh | 1,76 kWh |
| München | 0,61 kWh | 0,69 kWh | 1,69 kWh |
| Nürnberg | 0,43 kWh | 0,47 kWh | 1,7 kWh |
| Stuttgart | 0,56 kWh | 0,63 kWh | 1,74 kWh |
800-Watt-Balkonkraftwerk: Ertrag, Kosten und Ersparnis im Jahr
800 Watt sind zwei Module mit je 400 W – eine übliche Bestückung unterhalb der beiden Grenzen, die § 8 Absatz 5a EEG zieht: höchstens 2 Kilowatt installierte Modulleistung und höchstens 800 Voltampere Wechselrichterleistung. Die 800 im Gesetz sind also die Grenze des Wechselrichters, nicht die der Module. Nach den Monatsmitteln von PVGIS liefern sie in Berlin rund 610 kWh im Jahr, wenn sie senkrecht am Südbalkon hängen, und rund 840 kWh auf einem Süddach mit 35° Neigung. Pro Tag sind das am Balkon 0,83 kWh im Dezember und 1,82 kWh im Juni – Modellwerte, keine Messung an Ihrem Balkon.
Damit ist die Ersparnis nach oben begrenzt. 610 kWh zum durchschnittlichen Haushaltspreis von 37,0 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026) sind 225,70 € im Jahr, auf dem Süddach 310,80 €. Mehr kann ein Gerät dieser Größe nicht sparen. Und selbst diese Obergrenze gilt nur, wenn jede Kilowattstunde in derselben Stunde im Haushalt verbraucht wird und dort gekauften Strom ersetzt; was ins Netz geht, rechnen wir mit null – ob Sie dafür eine Vergütung bekommen, hängt von Vertrag und Zähler ab und prüfen wir hier nicht. Das ist unsere Annahme, keine Rechtsauskunft.
Einen Preis für Komplettsets nennen wir nicht. Unser Katalog führt keine Balkonkraftwerk-Sets, und eine Zahl aus einem Blog wäre in einem Monat falsch. Rechnen Sie deshalb mit Ihrem eigenen Kaufpreis: geteilt durch die Jahresersparnis oben ergibt er die Jahre bis zur Amortisation. Bei 225,70 € im Jahr sind je 100 € Anschaffungskosten nach etwa 5 Monaten zurückverdient – im günstigsten Fall, also bei vollem Eigenverbrauch.
Mit 2.000 Watt Modulleistung – der Obergrenze desselben Paragrafen – steigen die Tageswerte im gleichen Verhältnis: am Südbalkon in Berlin 2,08 kWh im Dezember und 4,56 kWh im Juni. Die Jahressumme von rund 1.520 kWh ist dabei eine Obergrenze und keine Prognose: Dieser Rechner kappt die Einspeisung nicht bei 800 Voltampere, an sonnigen Sommermittagen tut der Wechselrichter es aber. Was mit 2.000 Watt erlaubt ist, steht weiter unten im Abschnitt zum Solarpaket I.
Was dieser Rechner nicht kann
Er sagt nicht das Wetter von morgen voraus. Alle Zahlen oben sind Monatsmittel über viele Jahre. Im Dezember gibt es Wochen mit geschlossener Wolkendecke, in denen der Ertrag nahe null liegt – das ist keine Abweichung vom Mittel, sondern Teil davon. Ein Modul plant man für die Saison, nicht für einen bestimmten Tag.
Er kennt Ihr Dach nicht. Ein Schornstein, ein Baum oder das Nachbarhaus, das am Nachmittag Schatten wirft, nimmt oft mehr weg als eine ungünstige Ausrichtung. Das sieht man in Satellitendaten nicht.
Er ersetzt keine Anlagenplanung. Er zeigt die Größenordnung, damit Sie wissen, ob es sich überhaupt lohnt, genauer zu planen – und worüber Sie mit einem Installationsbetrieb sprechen.
Die Erkenntnis, die meist überrascht
Im Winter schneidet ein senkrecht montiertes Modul am Südbalkon sogar besser ab als eines auf dem Schrägdach: in Berlin im Dezember 0,42 kWh gegenüber 0,35 kWh vom Dach mit 35°. Der Grund ist einfach – die Wintersonne steht tief und trifft die senkrechte Fläche in einem besseren Winkel. Im Sommer kehrt sich das Verhältnis um, und zwar deutlich.
Für die Vorsorge bei Stromausfall zählen Dezember und Januar, nicht der Juni: Dann liefert das Modul am wenigsten, und die Tage sind am kürzesten. Wer die Powerstation im Winter nachladen will, rechnet mit der Zeile, die in der Tabelle mit „am wenigsten“ markiert ist – nicht mit der Zahl auf der Verpackung. Warum ein Balkonkraftwerk mit Speicher im Winter nur für etwa einen Tag Notstrom reicht, steht im Beitrag Balkonkraftwerk als Notstrom.
Dieselbe Winterlücke trifft die Wärmepumpe: Sie braucht ihren Strom genau dann, wenn das Modul am wenigsten liefert. Welchen Anteil ihres Stroms ein Balkonkraftwerk Monat für Monat deckt, zeigt der Rechner Wärmepumpe mit Balkonkraftwerk.
Balkonkraftwerk mit 2000 Watt: was seit dem Solarpaket I erlaubt ist
Für Steckersolargeräte – im Alltag „Balkonkraftwerk“ – nennt § 8 Absatz 5a EEG zwei Grenzen: bis 2 Kilowatt installierte Modulleistung und bis 800 Voltampere Wechselrichterleistung (im Handel meist „800 W“ genannt). Die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur bleibt Pflicht – innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme (§ 5 MaStRV); zusätzliche Meldungen an den Netzbetreiber können nach dem Gesetzestext nicht verlangt werden. Diese Regelung kam mit dem Solarpaket I im Jahr 2024.
Der Rechner oben rechnet mit der Modulleistung, nicht mit der Wechselrichtergrenze: Bei einem 800-VA-Wechselrichter und zum Beispiel zwei 400-W-Modulen ändert die Begrenzung im Dezember praktisch nichts, weil die Module ihre Nennleistung dann ohnehin nicht erreichen. Im Juni zur Mittagszeit kappt der Wechselrichter die Spitze – der Tagesertrag aus PVGIS berücksichtigt das nicht; bei 800 Wp Modulleistung betrifft das nur die Mittagsspitzen sonniger Sommertage.
Lohnt sich ein Speicher fürs Balkonkraftwerk?
Die Antwort hängt von der Zahl aus dem Abschnitt oben ab: Ein 800-Watt-Balkonkraftwerk kann am Südbalkon in Berlin höchstens 225,70 € Stromkosten im Jahr ersetzen. Ein Speicher holt davon nur den Teil, den Sie heute ungenutzt ins Netz abgeben – den Rest verbrauchen Sie auch ohne ihn direkt, und diese Ersparnis gehört nicht ihm. Der Beitrag eines Speichers ist also ein Bruchteil von 225,70 € im Jahr und kein Betrag obendrauf. Eine eigene Zahl dafür nennen wir nicht: Sie hängt davon ab, wie viel Strom Ihr Haushalt zur Mittagszeit ohnehin zieht, und das haben wir nicht gemessen.
Im Winter trägt er am wenigsten bei. Am Südbalkon in Berlin liefern 800-Watt-Module im Dezember 0,83 kWh am Tag – ein Speicher, der an einem Junitag voll wird, braucht damit mehrere Dezembertage für eine einzige Füllung. Welche Größe bei 800 Watt überhaupt sinnvoll ist, rechnet der Akku- und Wechselrichter-Rechner vor; die Streuung innerhalb eines Monats bleibt dabei in beiden Rechnungen außen vor, und eine trübe Woche im Dezember liegt im selben Mittel.
Zwei Kostenpunkte fehlen in den Rechnungen der Hersteller-Blogs. Erstens die Anmeldung: Für Steckersolar-Geräte mit Speicher gilt die vereinfachte Anmeldung nicht. Die Verbraucherzentrale schreibt (Stand 6. März 2026) wörtlich: „Heute müssen Speicher auch für Steckersolar-Geräte von einem zugelassenen Elektriker beim Netzbetreiber angemeldet werden. Der Elektriker muss den Speicher auch anschließen“ (Verbraucherzentrale, Gesetze und Normen für Steckersolar). Dieses Honorar gehört in die Amortisation. Zweitens der Verschleiß: Jede zwischengespeicherte Kilowattstunde kostet Speicherpreis geteilt durch Zyklenzahl mal Kapazität – die Formel samt unseren Annahmen steht beim Rechner für dynamische Stromtarife, wo ein Speicher, der nur die Börsenpreise ausnutzt, seine Kosten nach unserer Rechnung nicht trägt. Keine Rechtsauskunft und keine Kaufempfehlung. Wie ein Speicher am vorhandenen Balkonkraftwerk angeschlossen wird – AC- oder DC-gekoppelt – und wo er stehen darf, steht in Balkonkraftwerk-Speicher anschließen: Anschlussschema, AC oder DC.
Für die Vorsorge zählt ohnehin eine andere Frage als die Amortisation: ob bei einem Ausfall überhaupt Strom aus einer Steckdose kommt. Das kann nur ein Speicher mit eigener Notstromsteckdose – welche das nach Herstellerangaben sind, steht im Beitrag Balkonkraftwerk bei Stromausfall.
Bei Stromausfall schaltet ein Balkonkraftwerk ab, auch bei Sonne – das verlangt die Anwendungsregel VDE-AR-N 4105. Was dann noch hilft und welche Speicher eine Notstromsteckdose haben, steht im Beitrag Balkonkraftwerk bei Stromausfall. Bei 3 der 4 Module im Shop-Block oben nennt der Händler einen MC4-Ausgang zum Laden von Powerstations – direkt über Gleichstrom, ohne Netzwechselrichter; bei den übrigen prüfen Sie den Anschluss im Datenblatt.
Woher die Zahlen stammen
Die Daten stammen aus PVGIS – dem Rechner der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC). PVGIS rechnet mit langjährigen Satellitenmessreihen zur Bewölkung und mit Bodendaten. Wir haben Version 5.3 mit 14 % Systemverlusten verwendet – das ist der Standardwert des Dienstes für Systemverluste. Wir haben ihn nicht zu unseren Gunsten verändert. Datenbank PVGIS-SARAH3, Jahre 2005–2023, abgerufen am 17.09.2026.
Zum EEG-Entwurf: Bundestags-Drucksache 21/7867 (7. September 2026), Gesetzentwurf der Bundesregierung, Begründung zu § 3 Nummer 43, § 8 Absatz 5a, § 9 und § 21, Artikel 7 zum Inkrafttreten; zur Umsatzsteuer § 12 UStG. Beide am 24. Oktober 2026 gelesen. Ein Entwurf ist kein Gesetz – bis zum Beschluss gilt das heutige Recht.
Wie viele Wattstunden Ihr Haushalt braucht und welche Powerstation dafür ausreicht, ermitteln Sie im Vorratsplaner und im Watt-Rechner für Notstrom. Wie lange eine Powerstation eine bestimmte Last trägt, zeigt der Laufzeit-Rechner für Powerstation und Akku. Wie viele Module auf Ihr Dach passen und was die ganze Dachanlage im Dezember und im Juni liefert, zeigt der PV-Planer für das eigene Dach. Ob sich für Haushalte ohne eigene PV ein dynamischer Stromtarif mit Speicher lohnt, prüft der Rechner für dynamische Stromtarife; alle Werkzeuge finden Sie in der Rechner-Übersicht.
Häufige Fragen
Wie viel Ertrag bringt ein 800-Watt-Balkonkraftwerk im Jahr?
Zwei Module mit je 400 W in Berlin liefern nach den Monatsmitteln von PVGIS rund 610 kWh im Jahr, wenn sie senkrecht am Südbalkon hängen, und rund 840 kWh auf einem Süddach mit 35° Neigung – aufsummiert aus dem Tagesmittel jedes Monats, auf zehn Kilowattstunden gerundet. Das sind Modellwerte, keine Messung; Verschattung, Ostausrichtung und die Begrenzung des Wechselrichters auf 800 VA an sonnigen Sommermittagen rechnet der Rechner nicht mit.
Wie viel Strom liefert ein 400-W-Modul im Winter?
Nach den Daten von PVGIS (Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission) liefert ein 400-W-Modul auf einem Dach mit 35° Neigung nach Süden in Berlin im Dezember durchschnittlich 0,35 kWh pro Tag, im Juni 1,77 kWh. Der beste Monat bringt mehr als fünfmal so viel wie der schlechteste. Die Leistung auf dem Typenschild (400 W) gilt für Laborbedingungen, nicht für ein Dach im Dezember.
Lohnt sich ein Balkonkraftwerk im Winter?
Im Winter schneidet ein senkrecht montiertes Modul am Südbalkon sogar besser ab als eines auf dem Schrägdach: in Berlin im Dezember 0,42 kWh pro Tag gegenüber 0,35 kWh vom Dach mit 35°, weil die Wintersonne tief steht. Im Sommer kehrt sich das Verhältnis um, und die senkrechte Montage verliert deutlich. Ob sich die Anschaffung rechnet, hängt von Ihrem Verbrauch und Strompreis ab; das beurteilt dieser Rechner nicht.
Wie viel Ertrag bringt ein Balkonkraftwerk mit 2000 Watt am Tag?
Senkrecht am Südbalkon in Berlin liefern 2.000 W Modulleistung nach den Monatsmitteln von PVGIS im Dezember 2,08 kWh am Tag und im Juni 4,56 kWh, im Jahr rund 1.520 kWh. Die Jahressumme ist eine Obergrenze: Der Rechner begrenzt die Einspeisung nicht auf 800 Voltampere, der Wechselrichter tut es an sonnigen Sommermittagen aber. 2.000 W Modulleistung ist die Obergrenze, die § 8 Abs. 5a EEG für ein Steckersolargerät nennt.
Ändert der EEG-2027-Entwurf etwas am Balkonkraftwerk?
Nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Bundestags-Drucksache 21/7867 vom 7. September 2026) kaum: Für neue Steckersolargeräte mit bis zu 2 Kilowatt Modulleistung und bis zu 800 Voltampere Wechselrichterleistung ist keine befristete Übergangszahlung vorgesehen, ihr Strom kann weiterhin der unentgeltlichen Abnahme zugeordnet werden, und die Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung auf 60 beziehungsweise 50 Prozent, die der Entwurf für andere Anlagen vorsieht, gilt für sie nicht. Das Steckersolargerät schließt nach dem Entwurf einen Stromspeicher hinter demselben Wechselrichter ein. Beschlossen ist der Entwurf nicht: Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestags hat am 5. Oktober 2026 dazu eine Anhörung durchgeführt; für das Inkrafttreten ist der 1. Januar 2027 vorgesehen (Stand 24. Oktober 2026). Am Ertrag, den dieser Rechner aus den PVGIS-Daten ausweist, ändert der Entwurf nichts; die 0 Prozent Umsatzsteuer nach § 12 Absatz 3 UStG regelt ein anderes Gesetz, das der Entwurf nicht ändert. Keine Rechtsberatung.