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11,7 Minuten ohne Strom im Jahr 2024: Der Durchschnitt beruhigt zu Recht, aber über den einen langen Ausfall, der Sie treffen kann, sagt er nichts

Zwei Größenordnungen nebeneinander: 11,7 Minuten durchschnittliche Unterbrechung je Stromkunde im Jahr 2024 und rund vier Tage Stromausfall im Südwesten Berlins im Januar 2026

Ein längerer Stromausfall ist in Deutschland selten, aber er kommt vor. Im Jahr 2024 war ein Stromkunde im Durchschnitt 11,7 Minuten ohne Versorgung (Bundesnetzagentur, 2025), und einen Blackout im Sinn der Bundesnetzagentur – einen unkontrollierten und unvorhergesehenen Ausfall, bei dem mindestens größere Teile des europäischen Stromnetzes ausfallen – hält die Behörde für „äußerst unwahrscheinlich“ (Bundesnetzagentur, Insight-Blog, 2022). Regionale Ausfälle von zweieinhalb bis vier Tagen hat es zuletzt trotzdem gegeben – rund 60 Stunden in Berlin im September 2025 und etwa vier Tage im Januar 2026 –, und die Durchschnittszahl ist nicht dafür gemacht, solche Fälle abzubilden.

Was die 11,7 Minuten messen und was nicht, wie groß die Gefahr eines Blackouts in Deutschland nach Einschätzung der Bundesnetzagentur ist, welche Ursachen die Statistik überhaupt erfasst und warum das BBK trotzdem zu zehn Tagen Vorrat rät – ohne Dramatik, mit Quelle.

Was bedeutet SAIDI 11,7 Minuten genau?

SAIDI steht für System Average Interruption Duration Index: die durchschnittliche Dauer, die ein Stromkunde in einem Jahr ohne Versorgung war. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht den Wert in der Regel im Herbst des Folgejahres. Eine Statistik der Blackouts in Deutschland ist das nicht: Gezählt werden Versorgungsunterbrechungen in den Verteilnetzen, nicht der Zusammenbruch eines Verbundnetzes.

Die aktuellen Werte (Bundesnetzagentur, Pressemitteilung vom 9. Oktober 2025):

  • 2024: 11,7 Minuten je Kunde
  • 2023: 12,8 Minuten
  • 2022: 12,2 Minuten
  • Mittelwert der letzten zehn Jahre: 12,7 Minuten

Dahinter stehen die Meldungen von 830 Netzbetreibern über 164 645 Unterbrechungen in der Nieder- und Mittelspannung – rund 6 300 mehr als im Vorjahr, aber im Schnitt schneller behoben. Nach pv-magazine (2025), das sich auf die Bundesnetzagentur beruft, entfielen 9,2 Minuten auf die Mittelspannung und 2,4 Minuten auf die Niederspannung, das Ortsnetz vor Ihrer Haustür.

Der Wert für 2025 lag beim Schreiben dieses Textes noch nicht vor.

Was zählt die Statistik nicht?

Drei Dinge aus der Methodik der Bundesnetzagentur, die man kennen muss, bevor man aus 11,7 Minuten Schlüsse zieht (Bundesnetzagentur, Auswertung Versorgungsunterbrechungen Strom):

Nur ungeplante Unterbrechungen über drei Minuten. Geplante Abschaltungen für Wartungsarbeiten fließen nicht ein, kurze Unterbrechungen unter drei Minuten ebenfalls nicht.

Ereignisse höherer Gewalt sind ausgeschlossen. In den Wert fließen nach Angaben der Bundesnetzagentur nur ungeplante Unterbrechungen ein, die auf vier Störungsanlässe zurückgehen: „Atmosphärische Einwirkungen“, „Einwirkungen Dritter“, „Zuständigkeit des Netzbetreibers“ und „Rückwirkungsstörungen“. Andere Störungsanlässe – etwa höhere Gewalt – erfasst die Auswertung durchaus, sie fließen nur nicht in diesen Wert ein; die beiden Berliner Brandanschläge fallen unter „Einwirkungen Dritter“ – das ist unsere Zuordnung, nicht die Angabe der Behörde zu diesen Fällen. Was als höhere Gewalt eingestuft wird – die Bundesnetzagentur nennt Extremereignisse als Beispiel –, taucht im Index nicht auf. Das ist der entscheidende Punkt: SAIDI misst die Zuverlässigkeit des Netzes im Normalbetrieb, nicht das Risiko eines Extremereignisses – also gerade nicht die seltenen, schweren Fälle, für die man vorsorgt.

Ein Durchschnitt sagt nichts über die Verteilung. 11,7 Minuten je Kunde heißt nicht, dass jeder Haushalt 11,7 Minuten im Dunkeln saß. Fällt ein Stadtteil für 60 Stunden aus, verteilt der Mittelwert diese Stunden auf alle Anschlüsse im Land – und sie verschwinden darin fast. Für den betroffenen Haushalt bleiben es 60 Stunden.

Wie lange dauert ein Stromausfall im Ernstfall?

Der Durchschnitt liegt bei Minuten, die Ausnahmen bei Tagen. Wer nach dem letzten langen Stromausfall in Deutschland sucht, landet bei diesen drei Berliner Fällen – es ist unsere Auswahl: Sie sind am besten dokumentiert.

  • Berlin, 2019: 31 Stunden, rund 30 000 Haushalte (Arbeiter-Samariter-Bund, abgerufen 2026).
  • Berlin-Johannisthal und Adlershof, September 2025: ein Brandanschlag auf Strommasten, rund 50 000 Kunden etwa 60 Stunden ohne Strom (correctiv, 2026; Bundesakademie für Sicherheitspolitik, 2026).
  • Südwesten Berlins, 3. bis 7. Januar 2026: ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Lichterfelde; rund 45 000 Haushalte mit etwa 100 000 Einwohnern, 2 200 Betriebe und fünf Krankenhäuser betroffen; Versorgung vollständig wiederhergestellt am 7. Januar um 14:10 Uhr, also nach rund vier Tagen – bei Frost, ohne Heizung und Warmwasser in vielen Gebäuden; betroffen war auch der Mobilfunk (O2: 18 Sender, Vodafone: 39 Standorte; Wikipedia, 2026). Wikipedia nennt den Ausfall den längsten in Berlin seit Kriegsende 1945.

Im Oktober 2026 kamen zwei Ereignisse dazu, die anders gelagert sind: Keines dauerte Tage, aber beide zeigen, wie ein Fehler im Hochspannungsnetz aussieht.

  • Berlin-Marzahn, 5. Oktober 2026: Ein Feuer unter einer Kabelbrücke an der Boxberger Straße beschädigte nach Angaben von Stromnetz Berlin zwei 110-kV-Kabel und mehrere Mittelspannungsleitungen. 19 Firmen und Gewerbebetriebe wurden zeitweise vom Netz getrennt und danach über ein Notstromaggregat versorgt; Haushalte waren nicht betroffen (Volksstimme/dpa und Berliner Zeitung, 5. Oktober 2026). Der Staatsschutz ermittelt.
  • Westküste Schleswig-Holsteins, 18. Oktober 2026: Ein Fehler im 110-kV-Hochspannungsnetz löste gegen 9:31 Uhr die Störung aus; bis zu 40.000 angeschlossene Haushalte in Teilen von fünf Kreisen waren zeitweise ohne Strom. Bis 11:48 Uhr war ein Großteil wieder versorgt, am Nachmittag legte ein Folgefehler im Umspannwerk Linden noch einmal mehrere tausend Haushalte lahm, und die letzten Kunden waren ab 17 Uhr wieder am Netz. Die Ursache war Stand 19. Oktober ungeklärt (SH Netz, 18. und 19. Oktober 2026). An Hausinstallationen entstanden Überspannungsschäden; wer dafür zahlt, steht in Überspannung nach Stromausfall.

Beide Fälle sind Einzelfälle; wie oft so etwas vorkommt, sagt keine der Meldungen.

Was nach den ersten Stunden wegbricht, hat die Katastrophenforschungsstelle der FU Berlin (2026) festgehalten: Aufzüge, Kartenzahlung, in Hochhäusern mit Druckerhöhungspumpen auch das Wasser. Funktioniert haben Cell Broadcast und die Warn-App NINA; es gab Wärmestuben. Wie Sie gewarnt werden und warum manche Telefone am Warntag stumm bleiben, steht unter Warntag, NINA und Cell Broadcast. Warum Router und Festnetz sofort ausfallen und wie lange Mobilfunkmasten mit ihrer Batterie durchhalten, erklärt Handynetz und Internet bei Stromausfall.

Die beiden Berliner Anschläge und die Ereignisse vom Oktober 2026 sind in der Zahl 11,7 Minuten übrigens nicht enthalten: Sie gilt für 2024, die Ausfälle waren 2025 und 2026.

Ist ein Ausfall des gesamten Netzes realistisch?

Hier lohnt sich eine Begriffsklärung. Die Bundesnetzagentur (2022) versteht unter einem Blackout einen unkontrollierten, unvorhergesehenen Ausfall, bei dem mindestens größere Teile des europäischen Verbundnetzes ausfallen – und hält ein solches Ereignis für „äußerst unwahrscheinlich“. Auf die Frage, ob ein Blackout in Deutschland möglich ist, lautet die Antwort damit: möglich ja, wahrscheinlich nein. Zwischen diesen beiden Wörtern liegt der Unterschied, auf den es bei der Vorsorge ankommt. Kontrollierte, kurze Abschaltungen zur Stabilisierung des Netzes wären für den Haushalt dagegen nicht von einem gewöhnlichen, gelegentlichen Stromausfall zu unterscheiden.

Dass große Verbundnetze ausfallen können, zeigte der Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel im April 2025 (Wikipedia, 2025). Kartenterminals brauchen Strom und ein Netz; fehlt beides, bleibt für eine Weile nur Bargeld – das ist unsere Einordnung, und die Europäische Zentralbank hat das Thema Bargeld im Krisenfall im Economic Bulletin 6/2025 aufgegriffen. Für Deutschland bleibt die Einschätzung der Bundesnetzagentur maßgeblich: Das europaweite Szenario ist das unwahrscheinlichste. Dass der regionale, tagelange Ausfall – durch Brandanschläge wie in Berlin oder durch Wetter – das realistischere Szenario ist, ist unsere Einschätzung; für ihn gilt die Vorsorge-Empfehlung des BBK.

Warum sind zehn Tage Vorrat trotzdem sinnvoll?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät im Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ (2. Auflage, Stand 11/2025) jedem Haushalt, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können, und nennt drei Tage als Untergrenze, auf der man schrittweise aufbaut. Für Trinkwasser rechnet es mit zwei Litern pro Person und Tag, davon ein halber Liter zum Kochen (BBK, 2025). Die Verbraucherzentrale (2026) nennt drei bis fünf Tage.

Warum zehn Tage, wenn der Durchschnitt bei Minuten liegt? Weil Vorsorge nicht für den Durchschnitt gilt, sondern für den Fall, der Sie trifft. Drei Argumente aus den Quellen; die Gewichtung ist unsere Einschätzung:

  1. Der Ernstfall dauert länger als drei Tage. Berlin 2026 lag mit rund vier Tagen bereits über der Untergrenze des BBK. Ein Vorrat für drei Tage hätte dort für den vierten Tag nicht mehr gereicht.
  2. Die ersten Tage muss der Haushalt allein überbrücken. Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (2026) zieht aus dem Berliner Fall den Schluss, dass die Bürgerinnen und Bürger mit eigenen Schutz- und Versorgungsmaßnahmen die erste Linie der Resilienz bilden. Wärmestuben und Notversorgung brauchen Zeit, bis sie stehen.
  3. Der Vorrat ist kein totes Kapital. Das BBK (2025) weist selbst darauf hin, dass ein Vorrat auch im Alltag nützt. Unsere Ergänzung: Wer den Vorrat laufend aufbraucht und nachkauft, zahlt nur einmal für den größeren Bestand, nicht dauerhaft mehr.

Wie weit die Vorsorge in Deutschland schon verbreitet ist, hat YouGov im Januar 2026 für die Deutsche Presse-Agentur erhoben: Von 2.080 repräsentativ befragten Wahlberechtigten gaben 51 Prozent an, einen Vorrat für mindestens drei Tage an Wasser, Essen oder Medikamenten angelegt zu haben, 45 Prozent nicht; zwei Drittel (66 Prozent) rechnen in den kommenden fünf Jahren mit mehr Stromausfällen durch Sabotage oder Anschläge (Volksstimme/dpa, 14. Januar 2026; Befragung vom 9. bis 12. Januar). Eine Umfrage misst Erwartungen und Selbstauskünfte, keine Wahrscheinlichkeit.

Wie viel das für Ihren Haushalt ist – Liter, Kilogramm und Wattstunden für zehn Tage –, rechnet der Vorratsplaner nach der BBK-Empfehlung aus. Wie lange die Gefriertruhe ohne Strom kalt bleibt, zeigt der Rechner für Gefriertruhe und Kühlschrank; was eine Heizung ohne Strom noch leistet, steht unter Heizung ohne Strom. Was bei uns amtliche Zahl und was eigene Einschätzung ist, erklärt die Methodik.

Was Sie tun können – ohne Panikkauf

Am 4. Januar 2026, mitten im Berliner Ausfall, stieg das Kaufinteresse an Notstromaggregaten beim Preisvergleich idealo gegenüber dem Vortag um 1 300 Prozent (Berliner Zeitung, 2026). Das ist der schlechteste Zeitpunkt für diese Entscheidung: Ein Aggregat braucht einen Standort im Freien, Kraftstoff und einen fachgerechten Anschluss – siehe Notstromaggregat zu Hause. Ob Sie überhaupt eines brauchen oder eine Powerstation reicht, zeigt der Watt-Rechner für Notstrom.

In Ruhe heißt: zuerst Wasser und Lebensmittel für zehn Tage, dann Licht, Radio und Powerbank, dann die Frage nach Strom. Was davon ins Notgepäck gehört, wenn Sie die Wohnung verlassen müssen, und wie viel es wiegt, steht unter Notgepäck packen: Checkliste und Gewicht. Und vorher wissen: Für die Stunden ohne Strom gibt es in Deutschland keine pauschale Entschädigung, nur eine Haftung des Netzbetreibers für nachgewiesene Schäden – siehe Entschädigung bei Stromausfall.

Den bundesweiten Warntag gibt es jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September. 2026 war das der 10. September: Um 11:00 Uhr kam die Probewarnung, um 11:45 Uhr die Entwarnung – zum ersten Mal an einem Warntag auch per Cell Broadcast, denn Entwarnungen verschickt das BBK auf diesem Weg erst seit November 2025 (BBK, Bundesweiter Warntag; BBK, Pressemitteilung vom November 2025). Ist Ihr Telefon dabei stumm geblieben, stellen Sie es jetzt ein, nicht erst im Ernstfall.

Vorsorge für einen langen Stromausfall: welche Ausrüstung ins Haus gehört

Unter „Blackout-Vorsorge“ sucht im Netz fast jeder dasselbe: eine Liste mit Dingen für die Wohnung. Diese Liste gibt es, und sie ist amtlich – die Checkliste des BBK (Stand 11/2025) ordnet sie in Gruppen. Gemeint ist damit der regionale Ausfall über Tage, nicht der europaweite Zusammenbruch, den die Bundesnetzagentur für „äußerst unwahrscheinlich“ hält. Die Reihenfolge unten ist unsere, die Gegenstände sind die des BBK:

  • Essen und Trinken. Trinkwasser, zwei Liter pro Person und Tag – die Checkliste lässt Sie zwischen drei, fünf, sieben und zehn Tagen wählen –, haltbare Lebensmittel für ebenso viele Tage, eine „Alternative Kochgelegenheit (wie Camping-Kocher oder Gasgrill)“ mit Brennstoff und ein Futtervorrat für Haustiere. Wie viel das für Ihren Haushalt ist, rechnet der Vorratsplaner; wo das Wasser lagert und was bei der Toilette gilt, steht unter Wasser bei Stromausfall.
  • Licht und Wärme. Taschenlampe mit Ersatzbatterien, Kerzen und Feuerzeug, warme Kleidung, Decken, Schlafsäcke sowie eine netzunabhängige Heizgelegenheit mit Brennstoff. Welche davon in Innenräumen überhaupt in Frage kommt, steht unter Heizen ohne Strom.
  • Information und Kommunikation. Ein Radio mit Solarzelle, Batterie oder Kurbel, eine installierte Warn-App wie NINA, eine aufgeladene Powerbank und die wichtigen Telefonnummern auf Papier. Dass eine Warnung auch ohne Internet auf dem Handy ankommt, dafür sorgt Cell Broadcast – was Sie dafür einschalten müssen.
  • Brandschutz. Rauchmelder, Feuerlöscher oder Feuerlöschspray und ein Kohlenmonoxid-Melder. Diese Gruppe wird beim Thema Stromausfall regelmäßig überlesen, und sie ist die einzige, die mit den Ersatzlösungen mitwächst: Kerzen, Gasheizer und Campingkocher sind genau die Dinge, deretwegen sie auf der Liste steht – das ist unsere Einordnung, das BBK begründet die Gruppe nicht.
  • Hygiene. Neben dem Üblichen stehen hier zwei Zeilen, die zum Stromausfall gehören: große, stabile Müllbeutel zum Einhängen in die Toilette und eine Campingtoilette. Beides brauchen Sie, wenn die Spülung nichts mehr hat, womit sie spülen kann.
  • Hausapotheke und Sonstiges. Persönliche Medikamente, ein Wasserbehälter für Lösch- oder Brauchwasser, eine FFP2-Maske und Bargeld – dass die Geldautomaten bei einem Stromausfall nicht mehr funktionieren, schreibt das BBK selbst. Wer auf ein medizinisches Gerät angewiesen ist, plant zusätzlich dessen Stromversorgung: medizinische Geräte bei Stromausfall.

Ein Notstromaggregat und eine Powerstation stehen auf dieser Liste nicht – nur die aufgeladene Powerbank. Strom für Geräte ist der Schritt danach, und er beginnt mit einer Rechnung und nicht mit einem Kauf: Welche Leistung und welche Kapazität Ihre Geräte verlangen, sagt der Watt-Rechner für Notstrom; wie lange ein Akku sie versorgt, der Rechner für Akku und Wechselrichter. Die Angebote unter diesem Text sind Powerstationen mit geprüftem Preis – bewusst am Ende dieser Reihenfolge und nicht an ihrem Anfang.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Stromausfall in Deutschland normalerweise?

Im Durchschnitt wenige Minuten: 11,7 Minuten je Kunde und Jahr für 2024 (Bundesnetzagentur, 2025). Die dokumentierten Ausnahmen in Berlin dauerten 31 Stunden (2019), rund 60 Stunden (2025) und etwa vier Tage (2026).

Zählt die Bundesnetzagentur Sturm und Hochwasser mit?

Nur zum Teil. Atmosphärische Einwirkungen gehören zu den erfassten Ursachen; was als höhere Gewalt eingestuft wird – die Bundesnetzagentur nennt Extremereignisse als Beispiel –, ist aus dem SAIDI ausgeschlossen (Bundesnetzagentur, Auswertung Versorgungsunterbrechungen Strom).

Reichen drei Tage Vorrat nicht?

Das BBK (2025) nennt drei Tage als Untergrenze und zehn Tage als Ziel; die Verbraucherzentrale (2026) empfiehlt drei bis fünf Tage. Der Berliner Ausfall im Januar 2026 dauerte rund vier Tage. Wer mit drei Tagen beginnt, hat einen Anfang gemacht – und kann den Vorrat mit dem Vorratsplaner schrittweise auf zehn Tage ausbauen.

Quellen

Die Ereignisse vom Oktober 2026 und die YouGov-Umfrage haben wir am 24. Oktober 2026 bei den genannten Quellen nachgelesen; auf der Seite der Bundesnetzagentur stand an diesem Tag noch kein SAIDI-Wert für 2025. Die Zahlen der Bundesnetzagentur und des BBK haben wir am 5. September 2026 nachgelesen, die Angaben zum Warntag 2026 am 17. September 2026 und die Störungsanlässe des SAIDI am 28. September 2026. Die Angaben zu den Berliner Ausfällen stammen aus den genannten Sekundärquellen; eigene Erhebungen haben wir nicht.

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